St. Hubertus –Wendelinus

Schützenbruderschaft Rohr-Lindweiler


Brudermeister: Werner Müller

Präses: Pfr. Josef Berger
stelv. Brudermeister: Egon Peusens
Kassierer: Yannick Müllerr
Schriftführerin: Sabine Klöcker
Schießmeister: Bodo Bähring
Jungschützenmeister: Johannes Allmer
Kommandant: Oliver Linnerz

Die Schützenbruderschaft Rohr-Lindweiler wurde im Jahre 1921 zum ersten Mal erwähnt. Jedoch wurde durch Abstimmung ein Kriegerverein gegründet, der durch die Ereignisse des zweiten Weltkrieges wieder aufgelöst wurde. Die Gründer (leider alle verstorben) sind uns noch heute in guter

Erinnerung, so der damalige erste Vorsitzende Hubert Juchem sowie Joh. Kurth, Theodor Thar, Joh. Kastenholz, Karl Wald, Josef Thar, Hermann Thar und Wilhelm Kastenholz.
Alle Waffen und Wertgegenstände aus der Gründerzeit, außer der Fahne, sind leider verlorengegangen.

Es war der Wunsch aller Erben, daß diese Fahne, die natürlich mittlerweile auch sehr wertvoll ist, wieder ihren Zweck erfüllt. Jedoch waren diejenigen, die diese Fahne durch den Krieg hindurch behütet und verwahrt hatten, der Meinung, wenn sie nicht gewesen wären, wäre die Fahne ebenfalls längst verlorengegangen und wollen aus diesem Grund die Fahne nicht mehr abgeben. Es ist sehr schade um dieses wertvolle und teure Stück.

Die jetzige Schützenbruderschaft wurde am 26. August 1976 gegründet. Die Hauptgründer waren Andreas Kastenholz, Erich Staufert, Willi Oepen sowie Evelyn Oepen. Die Gründer wurden im ersten Jahr von der Dorfgemeinschaft ein bisschen bemitleidet und ausgelacht. Doch allen zum Trotz ließ sich keiner beirren und es wurde weitergemacht.
Dann kam 1978 das erste Schützenfest. Es wurde ein Bombenerfolg, was auch die steigende Anzahl der Mitglieder bewies.

Ebenfalls 1978 stand dann der Bau des Schützenhauses bevor. Das war keine Kleinigkeit. Es dauerte fast genau zwei Jahre, bis die Baugenehmigung erteilt wurde. Für die Fertigstellung wurden 4882 Arbeitsstunden benötigt.

Einige Schützenbrüder und -schwestern haben sich hier ganz besonders verdient gemacht.
In Eigenleistung und durch Opferung ihrer Freizeit sowie durch Spenden und Sam¬melaktionen wurde dieser Bau ermöglicht.

Ohne diese Mithilfe wäre eine termingemäße Fertigstellung nicht möglich gewesen, denn das Schützenfest 1981, in diesem Fall das Bezirksschützenfest, stand bevor.
Dann war es endlich soweit: Am 8. und 9. August 1981 wurde die Einweihung mit großem Erfolg und viel Beifall gefeiert.

Die ganze Gemeinde war stolz auf ihre Schützenbruderschaft und auf das, was eine Handvoll Freiwilliger in kurzer Zeit aufgebaut hatte. Nun steht den Schützen ein großes Haus mit 6 x 50-m-KK-Bahnen zur Verfügung.
Ein weiterer Bauabschnitt mit 6 x 10-m-Luftgewehrbahnen für den Nachwuchs folgte später.

Mittlerweile wurden 3 KK-Bahnen zu Schießständen für das Schießen mit Pistolen umgebaut. Seitdem bietet Rohr-Lindweiler als einzige Bruderschaft im Bezirk die Möglichkeit zur Ausübung dieser Schießsportvariante.
Vom 5. bis 7. September wurde dann das Bezirksschützenfest gefeiert.
Die Schützenbruderschaft Rohr-Lindweiler konnte auf diesen Erfolg stolz sein.
Im Laufe der Jahre folgte der Aufbau einer Jungschützengruppe, ebenso konnten Frauen aktive Mitglieder werden.

Das Schützenhaus und die Schützenhalle wurden fortwährend erweitert, umgebaut und modernisiert.
2001 errang Silvia Meisen nicht nur die Würde der Bezirkskönigin, sie wurde auch Diözesankönigin.
Aus diesem Anlass wurde in Rohr-Lindweiler am 2. Juni 2002 ein Diözesanköniginfest gefeiert, zu dem alle befreundeten Schützenbruderschaften sowie alle Schützen des Diözesanverbandes Aachen herzlich eingeladen waren.

Es wurde ein schönes Fest bei strahlendem Sonnenschein mit über 600 Schützen aus dem gesamten Diözesanverband. Auch die Diözesankönige der Diözesanverbände Trier und Paderborn waren angereist und haben mit uns gefeiert.

Derzeit 54 Schützenschwestern, Schützenbrüder und Jungschützen führen die Tradition der noch jungen Bruderschaft mit großem Einsatz weiter.